Russland stellt illegales Glücksspiel weiter unter Strafe

Russland verfolgt bereits eine der strengsten Glücksspielpolitiken weltweit und plant nun, die Verfolgung derjenigen auszubauen, die illegales Glücksspiel in nicht dafür vorgesehenen Gebieten anbieten.

Bisher wurde das unlizensierte Glücksspiel in den Büros von Buchmachern oder in Wettbüros mit Geldstrafen oder der Beschlagnahmung von Eigentum geahndet. Strafrechtliche Haftung für die Organisation illegaler Casinos kann in Russland nur angelastet werden, wenn der Beschuldigte mehr als drei Millionen Rubel besitzt. Das entspricht rund 41 250€.

Letztlich hat das russische Parlament beschlossen die Region Duma für eine Legalisierung des Glücksspiels vorzuschlagen unter Änderung der bisher geltenden Bestimmungen des russischen Strafgesetzes.

Sollte diese Rechnung aufgehen, kann illegales Glücksspiel mit Geldstrafen von bis zu 500 000 Rubel, was ungefähr 6875€ entspricht, der Pfändung des Gehalts oder der Pfändung anderer Einkünfte, geahndet werden.

Neben der Bestrafung von Glücksspielanbietern mit Geldstrafen erhalten diese zusätzlich 240 Stunden gemeinnütziger Arbeit auferlegt, sowie das sie für die nächsten vier Jahre unter Beobachtung stehen können. 2 Jahre Haft können ebenso ausgesprochen werden.

Am 1. Juli 2009 wurde das Glücksspiel in Russland mit Ausnahme von vier Regionen verboten. Aktuell gibt es in Russland genau vier Casinos: Oracle and Nirvana in Krasnodar Krai; Altai Palace in Altai Krai; und Tigre de Crystal in Primorsky Krai.

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